24.12.

Wir wuenschen Euch allen froehliche Weihnachten!

24. - 26. 12

Die Weinachtstage haben wir in der Old Bones Lodge direkt am Meer bei Oamaru verbracht. Am heiligen Abend haben wir Fleischfondue gegessen, und spaeter kam der 85 jaehrige Vater der Managerin und hat vor dem Kaminfeuer auf seinem Keyoard Weinachtslieder gespielt. Wir haben sogar ein paar mal getanzt.
Zum Fruehstueck gabs selbsgemacht Marmelade geschenkt.

23.12.

In Tiamaru haben wir im botanischen Garten gefruestueckt und uns uns dann eine tolle Kunstgalerie angeschaut, die in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert untergebracht war. Wenn wir das noetige Kleingeld gehabt haetten, haetten wir wohl das ein oder andere Bild einer lokalen Kuenstlerin mitgenommen. Danach sind wir etwas landeinwaerts gefahren um uns einen fossilen Wal an der Orginalfundstelle anzuschauen und haben die Elephant Rocks besichtigt. Hier wurde der Film die Chroniken von Narnia gedreht, den wir zufaelligerweise bei der Ueberfahrt mit der Faehre zur Suedinsel gesehen hatten. Vor einem tollen Bergpanorame liegen hier auf einer Wiese zwischen Schafen riesige Findlinge. Es sah genau aus wie im Film und die ganze Gegend liess einen denken, man befaende sich in einem Fantasyfilm.
Abends sind wir gerade rechtzeitig in Oamaru angekommen um die selten gelbaugen Pinguine zu sehen. Zuerst haben wir etwas weiter weg mit dem Fernglas beobachtet wie dei Pinguine an Land kamen um ihre Jungen zu fuettern. Etwas spaeter bemerkten wir , dass direkt neben unserem Beobachtungsposten ein Pinguin, einen Meter von uns entfernt sein Baby fuettert.
Zum Schluss konnten wir 2 Orcas beobachten, die die Kueste auf der Suche nach Nahrung (hoechstwahrscheinlich Pinguinen) entlang schwammen. als es dunkel wurde, konnten wir noch einige der kleinen Blue Penguins dabei beobachten wie sie an Land gingen.

20. - 22. 12.

Angekommen in Christchurch haben wir zuerst einmal die Art Gallery besucht, die im Gegensatz zum Rest der Stadt nicht im neo-gothischen Stil gebaut, sonder ein moderner Glasbau ist. Dort hat zufaellig auch ein Schulchor zuert traditionelle Maori Lieder und dann Weinhachtslieder gesungen. So sind wir wenigstens ein bisschen in Weihnachtsstimmung gekommen. Danach haben wir ein wenig im "arts-center" gebummelt. Diese Ansammlung von Gebaeuden war frueher die Universitaet und ist nun das kreative Zentrum der Stadt. Die Gebaeude hier sind eigentlich aus Backstein gebaut aber mit Kalkstein verkleidet. Die hellen und dunklen Steine sollen die guten und schlechten Zeiten im Leben symbolisieren.
Hier haben wir auch spaeter eine interessante Fuehrung mitgemacht und uns den Markt am Wochenende angeschaut, wo es auch viele Gaukler zu bestaunen gab. Nicht ganz freiwillig wurde ich dann sogar zum Teil der Show.
Ein paar Meter weiter haben wir im tollen Canterbury Museum ein Fuehrung mitgemacht. Die Austellungsstuecke waren sehr bund gemischt, was den besonderen Reiz dieses Museums ausmacht.
Ausserdem waren wir ein paar mal im botanischen Garten spazieren und haben uns einen Tierweihnachtsgottesdienst in der Cathedral angeschaut.

18.-19. 12.

Als wir in Kaikoura ankamen hat es leider geregnet. Trotzdem haben wir uns die Seehundkolonie in der Naehe angeschaut. Die Tiere waren gar nicht scheu. Man konnte sie vom Parkplatz aus beobachten und nahe an sie heran gehen. Da Kaikoura die Hauptstadt des "whalewatching" ist, sind wir eine Nacht geblieben, in der Hoffnung, dass sich das Wetter bessern wuerde. Gott sei Dank war dies der Fall und so konnten wir am naechsten Tag mit dem Schiff raus waren und Wale beobachten. Wir hatten Glueck und haben 4 Wale gesehen, einer davon tauchte direkt neben dem Schiff auf. Die Wale bleiben fuer ca 10- 15 Minuten an der Oberflaeche um Luft zu holen, bevor sie Schwung holen und mit aus dem Wasster gereckter Schwanzflosse fuer ca 50 Minuten abtauchen. Ausser Walen gab es noch riesige Albatrosse zu sehen und auf dem Rueckweg schwammen und sprangen ploetzlich hunderte Delphine um unser Schiff herum.
Anschliessen haben wir an einem Imbissstand am Meer Jakobsmuscheln und Hummerkuechlein gegessen - extrem lecker!!

14.-17. 12.

Als Belohnung fuer die harte Wanderung haben wir 3 traumhafte Naechte in Neuseelands schoenstem Backpacker, der Hopewell Lodge verbracht. Zwar war die Anreise etwas laenger als gedacht (3 Stunden auf einer Schotterpiste) aber dafuer sind wir mit Kaffee und selbstgemachten Kuchen empfangen worden und hatten ein suesses Zimmer mit "King-Size-Bett" und Meerblick. Fuer 10 Dollar extra durfte man in den heissen Spa-Pool direkt am Meer und Kajak fahren, was wir natuerlich sofort gemacht haben!
Am Strand haben wir Austern gesammelt und diese dann mit Zitronensaft gegessen: Erstaunlicherweise warene sie ziemlich lecker. Am Samstag abend haben die Besitzer fuer alle kostenlos ganz frische Greenlip Mussels gekocht die wir dann mit 4 verschiedenen Dips essen durften. Die beiden Katzen waren natuerlich auch dabei und durften am Schluss die Reste essen.
Am Sonntag ueberkam uns schon wieder die Wanderlust und wir haben Pete's Peak erklettert.
Am Montag Mittag mussten wir Hopewell leider wieder verlassen und sind zurueck nach Picton gefahren. Dort waren wir abends mit Denise, Sonja und Nicolas und einem netten Neuseelaender in einem Irish Pup.

11.12.-13.12.

Heute ging fuer uns der 71 km lange Queen Charlotte Track los. Doch dafuer mussten wir erst einmal eine Stunde mit dem Wassertaxi nach Ship Cove, dem Startpunkt des Tracks, fahren. Unterwegs haben wir einen Delphin gesehen.
Wir hatten 3 Tage fuer die Wanderung eingeplant und waren dementsprechend motiviert. Am ersten Tag sind wir die 27 km ziemlich schnell gelaufen, so dass wir nach 7 Stunden inkl. Pause in Camp Bay, an unserem Campingplatz fuer die erste Nacht ankamen.
Dort haben wir Sonja und Nicolas aus Bonn getroffen, mit denen wir dann am zweiten Tag bis zur Cowshed Bay/Portage gewandert sind (23 km). Am Schluss taten mir (Caecilia) furchtbar die Fuesse weh, da ich pro Fuss 3 Blasen hatte. Ich war mir wirklich nicht sicher, ob ich am naechten Tag lange laufen koennte. Aber mein Ehrgeiz, den Track in 3 Tagen zu schaffen, hat mich angetrieben, so dass wir die letzten 21 km nach Anakiwa mit Mueh und Not gerade so geschafft haben. Selbst Hansjoerg hatte zu kaempfen; er musste ja auch den Grossteil unseres Gepaecks (Zelt, Kochutensilien,...) schleppen.

Erst mehrere Tage spaeter habe ich herausgefunden, warum mir die Fussnaegel beider grosser Zehen so wehtaten: Darunter hatten sich auch Blasen gebildet. Als ich unter die Naegel stach, kam eitrige Fluessigkeit heraus.

Von Anakiwa sind wir mit dem Wassertaxi wieder zurueck nach Picton gefahren.

10.12.

Am Morgen hat uns Damian "aufgegabelt" und mit nach Hause genommen. Mit Denise, dem deutschen Aupair-Maedchen und den beiden Kindern sind wir dann zum Yachthafen spaziert.
Abends haben wir unseren Van auf das Grundstueck des netten Herrn vom Vortag gestellt, wo wir vor dem Schlafengehen sogar duschen durften.

9.12.

Sind mit der Faehre von Wellington nach Picton gefahren. Die Ueberfahrt hat 3 Stunden und 20 Min. gedauert und bot wunderschoene Ausblicke auf die Suedinsel; vor allem am Schluss, als die Marlborough Sounds zu sehen waren.
Die Landschaft hier hat uns sofort an Skandinavien erinnert.
In Picton angekommen, haben wir im "Viktoria Domain" einen Einheimischen getroffen, der uns anbot, unseren Van auf seinem Grundstueck zu parken, waehrend wir den dreitaegigen Queen Charlotte Track laufen wuerden. Doch bevor wir zur Wanderung aufgebrochen sind, haben wir die Nacht vom 9. auf den 10.12. in unserem Van auf einem kleinen Berg mit Blick auf den Hafen von Picton verbracht.

5. - 8. 12

Haben uns in den lezten Tagen Wellington angeschaut, waren im Museum of Wellington City and Sea, in der City Gallery, wo gerade eine Austellung von Bill Hammond war, einem bekannten neuseelaendischen Kuenstler, auf dessen Werke wir schon oefters gestossen sind. Ansonsten waren wir auf dem Hausberg, dem Mount Viktoria, von dem man ganz Wellington ueberblicken kann. Ausserdem haben wir etwas ausserhalb eine kleine Wanderung unternommen, ich (Hansjoerg) war mal wieder surfen und haben uns eine kleines Festival in der Stadt angeschaut.
Wellington hat uns extrem gut gefallen. Es gibt viele tolle Gebauede, besonders in der Naehe des botanischen Gartens gibt es tolle viktorianische Villen.

4.12.

Nachdem wir die Nacht an der Lyall Bay verbracht haben, waren wir heute fast den ganzen Tag im Te Papa Museum. Das ist ein riesiges, ganz neues Museum direkt am Meer.
Hier in Wellington gibt es so viele Dinge zu sehen, dass wir wohl noch einige Tage hier bleiben werden, bevor wir mit der Faehre auf die Suedinsel fahren werden!

3.12.

Wir sind in Wellington angekommen.
Zuerst haben wir uns den schoenen Botanischen Garten angeschaut, dann haben wir eine Fuehrung im Parlament mitgemacht. Da dieses Gebaeude vor ein paar Jahren abgebrannt ist, ist nun alles ganz neu renoviert. Abends sind wir mit dem Cable Car wieder zurueck zu unserem Van gefahren.

2.12.






Heute sind wir zu den "Putangirua Pinnacles" gewandert; das sind Saeulen im Fels, die durch Regen entstanden sind, der Sand und Schlamm weggewaschen hat und das darunter liegende Felsgestein freigelegt hat. Doch bevor wir dort ankamen, haben wir uns verlaufen und sind 1 1/2 Stunden ueber grosse Steine ein Flussbett entlang gekraxelt, weil wir dachten, gelesen zu haben, der Weg wuerde entlang des Flusses gehen.
Danach gings weiter zum Leuchtturm am Cape Palliser. Im Lonely Planet haben wir gelesen, dass es hier eine Seehundkolonie geben soll, die wir auf dem Hinweg zum Leuchtturm aber nicht entdeckt haben. Wir waren schon enttaeuscht, sind dann aber an einer Stelle, wo viele Felsen aus dem Meer geguckt haben, ganz nah ans Wasser gefahren und ich bin ausgestiegen, um nach Seehunden Ausschau zu halten. Und tatsaechlich- auf den Felsen und im Wasser lagen Seehunde, die sich gesonnt haben! Wir konnten ziemlich nah rangehen und die Tiere beobachten.

1.12.






Waren in Napier im "Marineland", wo wir eine Delphin-und Seehundshow gesehen haben.
Nachmittags sind wir nach Ocean Beach gefahren. Dort hat sich Hansjoerg das Surfbrett so gegen die Nase gehauen, dass sie jetzt noch geschwollen ist!
Abends kamen wir im Dorf mit dem laengsten Namen vorbei:

Taumatawhakatangihangakoauotamateaturipukapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu

Wir mussten den Foto mitten auf die Strasse stellen, um per Selbstausloeser uns mit dem riesigen Namensschild draufzubekommen.

30.11.






Waren im "National Aquarium of New Zealand" in Napier. Dort gabs viele Meeresbewohner, wie z.B. Piranhas, Aale, Seepferdchen, Wasserschildkroeten, Haie, Rochen,..., aber auch ein Krokodil, Echsen und Kiwis zu sehen. Das war das erste Mal, dass wir das Nationaltier der Neuseelaender zu Gesicht bekommen haben! Zum Abschluss konnten wir einem Taucher bei der Fischfuetterung zusehen.
Mittags sind wir durch Napier gebummelt und haben uns die vielen Haueser im Art-deko-Stil angeschaut und waren im Centennial und im Botanischen Garten.

29.11.






Heute waren wir im Morere Springs Scenic Reserve. Doch bevor wir in die heissen Becken gestiegen sind, sind wir 3 Stunden durch den Busch gewandert.
Anschliessend hatten wir die Pools ganz fuer uns alleine. Wir haben es richtig genossen, mitten in der Natur im warmen Wasser ausruhen zu koennen.
Bevor wir abends in der "Art-deko-Stadt" Napier angekommen sind, haben wir bei den Te Ana Falls Halt gemacht.

27./28.11.








Waren in Gisborne, wo wir uns wieder vergeblich auf Jobsuche gemacht haben. Es ist sehr schwer, Arbeit fuer nur kurze Zeit zu bekommen.
Sind den "Te Kuri Walkway" gelaufen, vorbei an vielen grasenden Kuehen.
Abends waren wir in Gisborne in Schwimmbad. Aber nur etwa 5 Minuten, weil das Wasser so kalt war und es ziemlich gezogen hat. Zumindest konnten wir dort duschen!


Hier ist, wie in vielen anderen Buchten auch, als erster Europaeer Captain Cook gelandet. Ihm zu Ehren wurde eine Statue aufgestell (siehe Photo). Erst sehr viel spaeter wurde festgestellt, dass die Statue gar nicht Captain Cook darstellt, ja ihm nicht einmal aehnlich sieht. Heute ziert den Sockel der Statue die Inschrift: "Who is this man? We have no idea!"

26.11.






Hansjoerg hat am Morgen mal wieder versucht zu surfen :-) Das scheint doch schwieriger zu sein, als wir gedacht haben.
Dann sind wir den Cook's Cove Walkway gelaufen - vorbei an weidenden Schafen und am "Hole- in- the- Wall" zur traumhaften Cook's Bay.

25.11.






Waren morgens im "Hukutaia Domain" spazieren, einem Park bzw. einem Wald, wo u. a. ein 2000 Jahre alter Puriribaum steht.
Weiter gings die Kueste entlang zum Leuchtturm am East Cape. Da die Strasse hier nicht weiter ging, mussten wir die letzten 20 km wieder zurueck fahren. Unterwegs haben wir am Ufer viele Leute gesehen, die nach irgendetwas gesucht haben. Also sind wir ausgestiegen und haben uns auch auf die Suche gemacht- nach Seeigeln. Wir sind gleich fuendig geworden und haben die Dinger , die hier als Delikatesse gelten, abends gekocht. Leider hat es so ungeniessbar geschmeckt, dass wir alle weggeworfen haben!

24.11.




Waren in Whakatane, wo wir wegen schlechtem Wetter ausser einem Museumsbesuch nicht viel unternommen haben.
Abends haben wir allerdings einen wunderschoenen Sonnenuntergang bei Opotiki am Meer miterlebt.

23.11.






Morgens sind wir gleich zum Wai-o-Tapu Thermal Wonderland gefahren, um den Lady Knox Geyser nicht zu verpassen, der jeden Tag um 10.15 Uhr ausbricht bzw. mit Seife gezuendet wird. Ohne Seife wuerde er unregelmaessig alle paar Tage losgehen.
Anschliessend haben wir den restlichen Teil des Parks erkundet (brodelnde Seen in allen Farben, Salzterassen, den "Champagnerpool", Krater,.....).
Danach waren wir in der Kerosene Creek Thermal Area. Dort konnte man in einem Bach mit heissem Thermalwasser baden- einfach toll!!!
Den Abend haben wir im Maoridorf Mitai verbracht. Traditionell gekleidete und bemalte Maorikrieger sind vor unseren Augen in einem Kanu den Fluss hoch und runter gepaddelt. Danach wurde im nachgebauten Dorf gesungen, getanzt, gekaempft,... .
Als Naechstes gab es Abendessen: traditionell zubereitetes "Hangi", unter der Erde gekocht.
Zum Schluss haben wir noch einen Nachtspaziergang gemacht, um Gluehwuermchen zu sehen.
Die ganze "Show" hat ueber 3 Stunden gedauert und hat sich wirklich gelohnt- wirklich sehr interessant !!!

23.11.






23.11.