18.2.






Fuer den 18. hatten wir uns fuer den Tongariro Crossing, Nz bekannteste Tageswanderung angemledet, die zwischen riesigen Vulkanen und Kraterseen hindurchfuehrt. Nachdem wir die Nacht in der Naehe des Shuttles Parkplatzes, an einem Fluss verbracht hatten, wo wir Pat und Patachon beim angeln zu sahen, mussten wir am Morgen zeitig raus um frueh genug am Startpunkt des Tracks zu sein. Wir waren nicht ganz die einzigen dort, als wir auf den Berg schauten sahen wir eine lange Menschenkette sich den Berg hinaufwinden (Es sah aus wie Bilder vom Goldrausch in Klondike.).
Trotzdem gingen wir gleich los, da wir uns vorgenommen hatten mindestens einen der Seitenpfade zu den Gipflen zu wandern. Nach einem relativ steilen Anstieg erreichten wir den Sattel von wo aus wir den Gipfel des Mt. Ngauruhoe auf den der erste Sidetrack fuehrte erkennen konnten. Der Weg sah ziemlich steil aus aber nichts desto trotz gingen wir los. Schnell stellten wir fest dass es noch steiler war als es aussah und vor allem auch viel laenger. Nach knapp 2 Stunden uebelster Kraxelei ueber Geroell erreichten wir ziemlich fertig den tollen Krater auf dem Gipfel und genossen die Sicht, da die Wolkendecke gerade aufgebrochen war. In der Ferne konnten wir einen anderen, noch hoeheren Vulkan (Name lag der Redaktion bei Redaktionsschluss noch nicht vor) auf dem sehr viel Schnee lag erkenn und wir konnten in den Krater hinschauen der sich direkt neben uns erstreckte. Der Weg nach unten war zwar etwas kuerzer aber nicht angenehmer, da uns oft die Steine von den Leuten, die hinter uns den Hang herunterrutschten um die Ohren flogen. Unten auf dem Sattel angkommen quaelten wir uns (waren noch immer ziemlich erledigt von der Kletterei) zum naechst hoeher gelegenen Sattel von dem wir einen tollen Blick auf den unglaublichen Red Crater hatten. Weiter unterhalb rasteten wir an den tuerkisblauen Emerald Lakes, bevor es dann nach eineigen Weiteren Seen und Kratern an den langen Weg berab zum Endpunkt des Tracks ging. Nach knapp 9 Stunden waren wir ziemlich erledigt aber es hatte sich wirklich sehr gelohnt insbesondere, da wir nachher erfahren haben, dass der Vulkan auf dessen Kraterspitze wir geklettert waren, der Schicksalsberg (Mt. Doom) aus Herr der Ringe ist, in den Frodo den Ring wirft.

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