8.-10. 1.

Da, wegen der etwas ungluecklichen Lage der Campingplaetze, der erste Tag im Gegesatz zu den anderen zwei nur ein kurzer Abschnitt ist, sind wir erst nachmittags aufgebrochen. Nach ca 3 Stunden am See entlang, stellten wir unser Zelt am Strand auf und verbrachten den Rest des Abends mit 3 netten Israeli, bei denen ich meine Luecken in moderner Geschichte des nahen Ostens schliessen konnte :-). Am naechsten Tag standen wir frueh auf, da wir neben 25km auch noch ueber 1000 Hoehenmeter aufsteigen mussten und den Groesstenteil davon auch wieder runter. Da es ueberhaupt nicht bewoelkt war wurden wir auf den Gipfel mit traumhaften Aussichten belohnt. Trotzdem waren wir froh als wir am Nachmittag in Iris Burn, unserem Campingplatz angekommen waren. Hier waren die Sandfliegen schlimmer als alles was wir davor erlebt hatten.Zu hunderten umschwirrten sie uns, stachen in jedes Fitzelchen freier Haut und ich will gar nicht wissen wieviel davon in unseren Fertignudeln gelandet sind.
Unterwegs hatten wir noch Amid, einen der drei Israelis aufgelesen, dem etwas die Puste ausgegangen war(Spaeter sollten wir ihnauf dem Abel Tasman Track wiedertreffen, wo er dank der vielen Tracks die er in der zwischenzeit gemacht hatte, deutlich fitter wirkte).
Nachdem wir noch einen kurzen Abstecher zu einem Wasserfall in der Naehe gemacht hatten, bei dem wir dann aber auch wirklich merkten, was wir heute schon alles gelaufen waren, legten wir uns in unser Zelt, toeteten die 50- 100 Sandfliegen, die mit uns hineingekommen waren und versuchten zu schlafen. Obwohl wir alles anhatten was wir dabei hatten (und wir hatten wegen unserer Erfahrung auf dem Humpridge Track viel dabei: Muetze, Handschuhe etc.), war es schweinekalt, hauptsaechlich weil wir ja keine Isomatten oder aehnliches dabei hatten. Nach dem wir den Campingplatz am Morgen wegen der Sandfliegen (Hass!!!) fluchtartig verlassen hatten, ging es dann noch mal fast so weit, bis zum Carpark, allerdings ohne die vielen Hoehenmeter. Dort haben wir dann auf die Israelis gewartet (ueber drei Stunden) die mich (Hansjoerg) nach Te Anau mitnahmen wo das Auto stand. Nachdem ich Caecilia abgeholt hatte, schlichen wir uns auf einen Campingplatz um uns die dringend noetig Dusche zu goennen.

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