2.- 4.1.

Heute haben wir von Tuatapere aus den Humpridge Track begonnen. Gleich zu Beginn stellten wir fest, dass das Brot das wir gerade erst gekauft hatten, schon anfing zu schimmeln, von jetz an hiess es also unser Essen zu rationieren (etwas spaeter stellten wir dann fest, dass auch unsere Butankartusche so gut wie leer war, weswegen wir alle unsere Essen auf dem Bolleroefen in der Huette oder ueber offenem Feuer kochen mussten).
Der Weg ging zuerst die Kueste entlang , ueber zahlreiche Haengebruecken und durch Waldgbiete, bis wir in Port Craig, an unserem Campingplatz ankamen. Wir hatten uns dafuer entschieden zu campen, da wir von der Frau im Information Center erfahren hatten, dass die Huetten 45 Dollar pro Nacht kosten wuerden, was wir doch sehr teuer fanden, da selbst die Huetten auf den Great Walks nicht so viel kosten. Was uns die Frau allerdings verschwiegen hatte, war, dass es neben den teuren Huetten der privaten Gesellschaft die den Track betreibt, auch eine billige Huette des DOC (Department of Conservation) gab. Nachdem es in der Nacht so stark regnete, dass es in unserem zwar sehr leichten, aber leider nicht ganz wetterfesten Zelt ziemlich nass wurde, haben wir uns dann nachts in diese Huette (ein ehemaliges Schulhaus) geschlichen und dort weitergeschlafen.
Ueber schwindelerregende Bruecken verschiedenster Art gings dann am naechsten Tag bis ueber das Percy Burn Viadukt (das groesste Holzviadukt der Welt) und wieder zurueck zum Campingplatz. Diesmal trieb uns nicht der Regen sondern die Kaelte in den fruehen Morgenstunden aus dem Zelt und in die Huette. Nachdem es auf dem Queen Charlotte Track auch nachts im Zelt angenehm warm gewesen war, hatten wir nicht mit so einer Schweinekaelte gerechnet. Vor dem Schlafengehen hatten wir noch am Strand einige Delphine beobachtet, die ganz nah vor uns geschwommen sind.
Nachdem wir dann am Morgen mit einer Nudelsuppe unsere letzten Nahrungsmittelvorraete verbraucht hatten, sind wir dann zurueck zu Otto gelaufen.

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