Sind nach Te Anau gefahren, das hauptsaechlich Touristen als Ausgangspunkt fuer Touren in die Milford Sounds und zu den umliegenden Great Walks dient. Hier war ich (Hansjoerg) kurz im See schwimmen, der fast so schoen wie der vom Manapouri ist. Spaeter haben wir uns dann fuer den Keplertrack angemeldet, bei dem Gott sei Dank noch ein Platz auf den Campingplaetzen frei war. Obwohl die Campingplaetze ziemlich bloed liegen (1 sehr kuzer und 2 sehr lange Tage) haben wir uns gefreut, denn zu dieser Zeit kann man froh sein, wenn man die Moeglichkeit hat einen der bekannten Tracks zu laufen, ohne im Vorraus gebucht zu haben. Die Huetten des Keplertracks sind zum Beispiel ueber Monate hinweg ausgebucht, am Milford Track muss man sich sogar bis zu einem Jahr vorher anmelden, da man dort nicht Campen darf und nur wenig Betten in den Huetten vorhanden sind. Wir haben die Campingplaetze erst fuer den 8. und 9. gebucht, weil vorher schlechtes Wetter vorhergesagt war.
Da wir ja jetzt noch ein paar Tage Zeit hatten, haben wir uns auf den landschaftlich wunderschoenen Weg in den Miford Sound gemacht. Direkt an der Strasse liegen hier unter anderem die Mirror Lakes, an denen sich an windstillen Tagen ein unglaubliches Bergpanorama spiegelt (leider wars etwas zu windig fuer den richtigen Spiegeleffekt), viele Lookouts von denen man die vielen schneebedeckten Gipfel photographieren kann, der sehr kalte Lake Gunn sowie der Chasm, eine tiefe Schlucht ueber die eine Fussgaengerbruecke fuehrt. Vor und nach dem Tunnel, der durch dir Berge zu den Sounds fuehrt, gibt es sehr viele Keas, die ueberhaupt nicht scheu sind und auch nicht aufhoeren die Gummidichtungen von den Autotueren zu hacken, wenn man losfaehrt.
Am Milford Sound haben wir die Nacht verbracht und die Geruechte ueber die Sandfliegen hier sind nicht uebertrieben.
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